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Cake day: July 23rd, 2024

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  • Sicher, es ist nicht alles perfekt gelaufen, aber wer sich tatsächlich noch erinnert, wie das 1991 aussah, kann nur stolz und dankbar sein, was wir gemeinsam seitdem geschafft haben

    Absolut - man muss wirklich mal in der DDR gewesen sein, um das überhaupt zu begreifen. Das war so dermaßen runtergekommen und rückständig, dass Nachgeborene glaube ich sich gar keine Vorstellung davon machen können. Ich war als Kind damals schon hart schockiert. Überall Bröckel, Fassaden kohleschwarz, Kopfsteinpflasterstraßen aus dem Kaiserreich, man konnte nicht einfach die Heizung anmachen, sondern hatte diesen Braunkohleofen. Überall stand es nach Braunkohle und die Trabbis fuhren echt katastrophal. Autobahnen waren völlig ruckelig, die Eisenbahn fuhr zum Teil noch mit Dampf und es gab noch nicht mal ein sinnvolles Telefonnetz, mit dem man irgendwen anrufen konnte. Es hat einen Grund, warum die SED eine Mauer bauen musste, damit die Bürger nicht alle in den Westen flüchten und es hat einen Grund, warum Millionen direkt in den Westen geflüchtet sind auf der Suche nach einem besseren Leben als die Mauer nicht mehr war. Deswegen finde ich auch diese DDR Nostalgie so merkwürdig.







  • Ja, theoretisch schon. Praktisch ist das dann schon schwierig. Ich kann dir einfach mal einen konkreten Fall aus meiner Arbeit in der Privatwirtschaft nennen: Kleines Team aus drei Leuten steht, läuft, funktioniert. Dann kündigt eine Kollegin. Stelle wird neu ausgeschrieben. Es dauert dann eine Weile bis die Nachfolgerin da ist - lässt sich halt nicht verhindern mit Ausschreibezeit, Bewerbungsgesprächen und Kündigungsfrist der Neuen. In der Zwischenzeit ist aber das bestehende Team bereits eine ganze Weile mit nur zwei Leuten gelaufen und z.T. auch urlaubsbedingt nur mit einer Person.

    Und dann kam die neue Kollegin, ist ganz ok gestartet, wurde eingearbeitet und konnte auch so nach 1-2 Monaten dann wirklich mithelfen bei den Aufgaben. Und kurz nach Ende der Probezeit kam dann die Info zur Schwangerschaft. Dass das jetzt keine Begeisterungsstürme auslöst, ist klar.

    Und zu dem:

    Dann hat das Management die Personalplanung verkackt. Man braucht immer einen gewissen Prozentsatz Überhang

    Da hast du grundsätzlich Recht, aber gerade in kleinen, stark spezialisierten Teams oder in kleinen Firmen mit wenig Personal kriegst du das nicht hin. Natürlich sollte ein ganzer Schuldistrikt irgendwie etwas Puffer haben, um im Notfall mal einen Biolehrer zu ersetzen. In einem kleinen Betrieb gibt es dann halt häufig nur eine Backoffice-Kraft. Da kannst du nicht immer Überhang in Reserve haben. Bzw. der Überhang im oben genannten Fall war ja, dass es 3 Kräfte gab, die dann halt auch 3x6 = 18 Wochen im Jahr irgendwie immer in Urlaubsvertretung waren plus Krankheitszeiten. Wenn du aus so kleinen Teams eine Vollzeitkraft rausnimmst, dann geht das meistens für 2 Wochen Urlaub, aber wenn du das länger machst, zerschleißt das.




  • The article is not that long:

    Sweeney noted the industry faces “internal dysfunctions,” such as the high cost of AAA game development, and outside challenges including the ongoing component shortage. “It’s an unexpected, severe disruption,” he said. “There’s an unprecedented wave of investment in building AI systems and data centres, based on the belief that they’re going to have a really transformational role in the economy, and the scale of the economic opportunity there means they can outbid the entire entertainment industry for all the components.” So we’re getting the short end of the stick, and the prices of RAM and storage are quadrupling, and not necessarily stopping there. We should expect there’s just going to be a continual supply crisis for all gaming-relevant hardware for the next three years. The only solution, I think, is going to be building massive new factories to meet the world’s capacity demands – and that will happen."

    It’s what you’ve been seeing in the last years: Consoles, GPUs and Gaming PC are getting really expensive. There is a whole generation of younger people now who really can’t afford a gaming PC or that playstation at the newer prices. And that is affecting game developers, because when people can’t afford the hardware, they will not buy the games.

    (and what Sweeny is not saying here: If people have less money, they may be able to afford a cheaper PC or a smartphone and will then play on that. I’m playing older, dirt cheap games on my PC and SteamDeck, but that is really shafting AAA-devs)



  • It is nothing compared to the energy used to produce the setup.

    What is missing here is the fuel input - the food humans need to consume to power such a device. Everybody here knows how many calories riding a bicycle hard can burn and those calories need to come from somewhere. Growing plants to feed them to animals which are then slaughtered and fed to a human who is processing the meat into energy which is going into such a generator is really, really inefficient. Getting those calories from plants is better, but a solar panel with a battery is better. Simply taking the energy from a grid which is powered from renewables might be even better.





  • Junge Lehrerinnen (bzw. Paare mit Kinderwunsch allgemein) machen halt das, was das System ihnen ermöglicht. Das ist auch in Ordnung so. Da kann man keine individuellen Vorwürfe draus machen. Aber es ist natürlich vollkommen logisch, dass es irgendwie auch Kollegen ankäst, wenn die entsprechende Planstelle dann von einer neuen Kollegin besetzt ist und die wirklich nach Fahrplan kurz nach der Verbeamtung schwanger wird. Das haben in meinem Umfeld wirklich alle gemacht, die Lehramt studiert haben.

    Ich bin nicht im Schuldienst unterwegs, aber du merkst es halt auch bei mir in der Firma. Wenn junge Frauen in einem bestimmten Alter eingestellt werden und die einen festen Partner haben, dann kannst du wirklich fest davon ausgehen, dass sie relativ knapp nach Entfristung schwanger werden und in zwei Jahre Elternzeit verschwinden. Das dürfen sie und das ist auch gesellschaftlich so vorgesehen.

    Es ist aber natürlich richtig kacke für alle Kollegen. Dann gab es erstmal eine entsprechende Vakanz, die von dem bestehenden Team mit viel Arbeit aufgefangen werden musste. Die haben dann ja so viel hingeklotzt, um eine Vollzeitstelle irgendwie abzufedern. Und kaum ist dann die neue Kraft halbwegs eingearbeitet, ist sie schon wieder weg und kommt dann irgendwann Jahre später in Teilzeit zurück. In der Zwischenzeit wird dann die Stelle meistens auch nicht nachbesetzt und wenn, dann auch wieder mit Monaten Verzögerung.

    Und ja, natürlich, in einer perfekten Welt gäbe es dann direkt eine Elternzeitvertretung für die Stelle. Oder Schulen würden Springer bereitstellen, die sofort allen Unterrichtsausfall auffangen, auch für kranke Kollegen. Das passiert aber nicht. Ist halt eine doofe Situation, aber man sollte es halt auch verstehen, wenn die Leute, welche dann die Arbeit machen müssen, wenig begeistert reagieren.